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veröffentlicht am 26.08.2013

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Seit 1990 organisierte die Freie Christengemeinde Hof mit ehrenamtlichen Helfern Hilfstransporte in die Ukraine, nach Litauen, Lettland, Estland und Russland. Daneben wurden humanitäre Hilfen nach Rumänien, Bosnien, Kroatien, Albanien und Armenien gebracht. Empfänger der Hilfsgüter waren arme Menschen wie Rentner und Großfamilien, die mit ihrem geringen Einkommen um das tägliche Überleben kämpfen. Aber auch Waisenhäuser und Behindertenheime wurden berücksichtigt. 

Den Grundstein zu diesen Hilfsaktionen hat vor 23 Jahren die Familie Heinrich aus Marxgrün gelegt. In den ersten fünf Jahren haben die Heinrichs in Zusammenarbeit mit der "Nächstenhilfe Hof" Hilfstransporte nach Transkarpatien organisiert. Nachdem im Laufe der Zeit bis zu 16 Fahrzeuge mit 30 Begleitpersonen zusammengekommen waren, führte das Ehepaar die Transporte eigenverantwortlich durch. Sie kümmerten sich dabei neben der Sammlung der Spenden und der Vorbereitung der Hilfsgüter zusätzlich um die Organisation der Transporte, um die Beschaffung der Visa und die Ladepapiere für die Fahrzeuge. 

Neben unzähligen Hilfstransporten engagierte sich Helmut Heinrich zusätzlich für den Kirchenausbau der evangelisch-methodistischen Kirche in Kameniza und den Bau von Holzhütten für ein Freizeitheim in Visnica. Dachdeckermeister Helmut Heinrich konnte für diese Projekte mit dem Namen "Samenkorn" mehrere Handwerker aus Oberfranken gewinnen. Im Zuge dieses Projekts in der Ukraine konnte zum Beispiel die Ruine einer ehemaligen Getreidetrocknerei einer Kolchose gekauft und umgebaut werden. Dadurch erhielten viele Kinder aus dem Tschernobylgebiet bei Kiew und aus Transkarpatien die Möglichkeit, dort ihre Ferien zu verbringen und sich zu erholen. Während die Hilfstransporte aufgrund geänderter Gesetze eingestellt werden mußten, wird das Projekt „Samenkorn“ auch in Zukunft fortgeführt. 

In seiner Laudatio im Landratsamt in Hof lobte Landrat Bernd Hering die vorbildliche und selbstlose Weise des Ehepaars Heinrich, sich für die Ärmsten der Armen in der Welt einzusetzen. Sowohl durch die Transporte als auch durch das Projekt „Samenkorn“ hat sich das Schicksal vieler Menschen positiv verändert. Die Stadt Naila und der Landkreis Hof haben daher gerne den Vorschlag von Frau Helga Metzenthin aus Berlin unterstützt, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Renate und Helmut Heinrich aus Marxgrün zu verleihen. 

Zur Finanzierung ihrer Vorhaben nehmen die Heinrichs auch weiterhin gerne Spenden entgegen.

Von links: Landrat Bernd Hering, Helmut und Renate Heinrich, Klaus und Helga Metzenthin und 2. Bürgermeister Adolf Markus

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