veröffentlicht am 16.01.2026

Neujahrsempfang der Stadt Naila: Das Ehrenamt ist eine „geballte Kraft“ im Frankenwald

Es ist ein guter Brauch und gleichzeitig das erste gesellschaftliche Ereignis eines jeden neuen Jahres: der Neujahrsempfang der Stadt Naila in der Frankenhalle. Im 

Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sich für andere einsetzen, zum Gemeinwohl beitragen und damit etwas 

Besonderes leisten. Es ist die Veranstaltung, bei der die Stadt Naila all‘ jenen „Danke“ sagt, die freiwillig und ehrenamtlich ihre Zeit und Kraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen, Verantwortung übernehmen und damit das Gemeinwesen bereichern. 

 

Viele Ehrenamtliche waren auch in diesem Jahr gekommen - Menschen, für die bürgerschaftliches Engagement oder Selbsthilfe noch selbstverständlich ist. 1.Bürgermeister Frank Stumpf und die Mitglieder des Stadtrates begrüßten jeden Gast persönlich und überreichten als kleines Dankeschön einen Glückstaler für das Jahr 2026.

 

In seiner Festrede ließ der 1. Bürgermeister die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Über große weltpolitische Entwicklungen spannte er immer wieder den Bogen bis in den regionalen Bereich. Er sprach von einem Jahr voller Emotionen. Viele Menschen seien resigniert gewesen - von Politik, Institutionen und Kirche. Auch 

an die Menschen in den Kriegsgebieten sowie in Venezuela wurde gedacht. Der 1. Bürgermeister würdigte das Engagement der Menschen als eine „geballte Kraft“ im Frankenwald. Das Geschehen in den Vereinen und Organisationen erfülle ihn mit Stolz. Er hob das soziale Engagement im kirchlichen Bereich hervor sowie den beispielhaften Einsatz der Rettungsorganisationen beim Großbrand am Kalkofen und in allen Vereinen, in denen sich Menschen für das Wohl der Allgemeinheit in ihrer Stadt einsetzen.

 

Er erinnerte auch an den 2018 verstorbenen Dr. Ernst Tänzer, der mit der Gründung der Bürgerstiftung ein wichtiges Vermächtnis hinterlassen hat. Dr. Tänzer machte mit seiner Botschaft deutlich: „Unsere Zeit ist geprägt von schnellen Veränderungen und vielfältigen Neuerungen. Viele Menschen haben Mühe, ihrem Leben noch Sinn und Orientierung zu geben. Eine große Hilfe dabei kann das Leben in einer intakten Gemeinschaft mit festen Wertvorstellungen sein. So wie mir die Stadt Naila in meinem Leben zur Heimat geworden ist, will ich dazu beitragen, dass auch in Zukunft viele Nailaer aus dieser Quelle schöpfen können. Ich wünsche und hoffe, dass noch viele Nailaer meinen Vorstellungen folgen und helfen, die Stadt Naila mit ihrer Lebensqualität für zukünftige Generationen zu erhalten.“ Positiv hob 1. Bürgermeister Frank Stumpf hervor, dass sich die Stadt selbst weiterhin gut entwickle. So konnte im Dezember das neue Familienzentrum „Forum Naila“ eröffnet werden, ebenso der neue Kindergarten des BRK-Kreisverbandes Hof.

 

Das Jahr 2026 werde neue Herausforderungen bringen. Man werde sich weiterhin mit den Themen des demografischen Wandels und der Digitalisierung befassen müssen. Auch der neue Bürgermeister sowie die 20 gewählten Stadträte werden sich intensiv mit diesen Aufgaben auseinandersetzen müssen.Zum Abschluss des Empfangs wünschte der 1. Bürgermeister allen ein Jahr ohne Kummer und Sorgen, mit so viel Erfolg, wie man braucht, um zufrieden zu sein, und mit so viel Stress, wie nötig ist, um gesund zu bleiben. Aber auch mit so wenig Ärger wie möglich und mit so viel Freude wie nötig, um das ganze Jahr über glücklich zu sein. 

 

Im Anschluss dankte der 2. Bürgermeister der Stadt Naila, Jörg-Steffen Höger, in einem Grußwort dem 1. Bürgermeister Frank Stumpf sowie Verwaltungsleiter Gunther Leupold für ihre Verdienste um die Stadt. Beide werden sich im Frühjahr in den Ruhestand verabschieden. 

 

Anschließend fand dann noch das traditionelle Neujahrskonzert mit der Stadtkapelle Kulmbach in der vollen Frankenhalle statt. 





 

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