veröffentlicht am 29.01.2026

Innenminister Joachim Herrmann zu Gast beim Blaulichtempfang der CSU Naila: Austausch zwischen Einsatzkräften und Politik

Rund 300 Gäste aus den verschiedensten Bereichen der Blaulichtfamilie folgten der Einladung der CSU Naila zum Blaulichtempfang. Als Ehrengast konnte Bürgermeisterkandidat Paul-Bernhard Wagner den Bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, in Naila begrüßen. Vertreterinnen und Vertreter von Feuerwehr, Rettungsdiensten und weiteren Hilfsorganisationen nutzten den Nachmittag für Austausch, Gespräche und Begegnungen.

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der direkte Dialog zwischen Einsatzkräften und politisch Verantwortlichen. „Politik lebt vom Dialog. Mir war es wichtig, den Praktikern die Möglichkeit zu geben, den Entscheidern direkt aus ihrem Einsatzalltag zu berichten, Fragen zu stellen und wichtige Impulse mitzugeben“, betonte Paul-Bernhard Wagner.  Gerade dieser unmittelbare Austausch sei unverzichtbar, um fundierte politische Entscheidungen treffen zu können. Neben Innenminister Herrmann standen auch Bundestagsabgeordneter Heiko Hain, Landtagsabgeordneter Kristan von Waldenfels, Landrat Dr. Oliver Bär sowie 1.  Bürgermeister Frank Stumpf den Einsatzkräften für Gespräche zur Verfügung. Landrat Dr. Oliver Bär unterstrich die Bedeutung des Ehrenamts: „Unsere Rettungs- und Hilfsdienste leisten Tag für Tag Enormes für die Sicherheit der Bevölkerung. Dieser Einsatz verdient nicht nur Dank, sondern auch verlässliche Unterstützung und gute Rahmenbedingungen“, so Bär.

Gleich zu Beginn wurde dem Bayerischen Innenminister in einer kurzen Vorführung der Gerätewagen mit modularem Gerätesatz Hochwasser durch die Feuerwehr Naila gezeigt. Das Fahrzeug wurde vom Freistaat Bayern für den Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt und kommt auch überregional bei Hochwasserlagen zum Einsatz.

 

In seiner Rede würdigte Innenminister Joachim Herrmann die unverzichtbare Arbeit der Rettungsdienste und hob deren Bedeutung für den Bevölkerungsschutz hervor. Er beschrieb die Sicherheitslage in Bayern und welche Unterstützung der Freistaat bei der Aus- und Fortbildung der Rettungskräfte leiste.

 

In einer anschließenden Fragerunde ging der Minister auf Fragen zur Nachwuchsgewinnung, steigenden Preisen bei der Ausstattung der Feuerwehren und auf die mögliche Förderung von Defibrillatoren ein. Der Blaulichtempfang habe eindrucksvoll gezeigt, so das Fazit, wie wichtig persönliche Begegnungen und der offene Austausch zwischen Einsatzkräften und Politik für eine starke Sicherheitsstruktur vor Ort sind.

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