veröffentlicht am 12.03.2026
Schulunterricht mal anders. Die Fünft- und Sechstklässler der Musischen Realschule erlebten jeweils eine Autorenlesung mit Fabian Lenk, der den Sechstklässlern aus der Buchreihe „Die Zeitdetektive“ den Band „Falsches Spiel in Olympia“ vorlas und den Fünftklässlern aus „Im Zeichen der Kobra – Der Raub der Totenmaske“. Die Lesungen fanden nicht etwa im Klassenzimmer statt, sondern zwischen Bücherregalen mit vielem Lesefutter in der Stadtbibliothek im „Forum Naila“. In der Buchreihe „Die Zeitdetektive“ treffen historische Ereignisse auf einen fiktiven Kriminalfall. Kim, Julian, Leon und die Katze Kija kennen den geheimen Zeitraum „Tempus“ in der alten Bibliothek.
So können die Freunde direkt ins Mittelalter, das Alte Rom oder in die Zeit der Mayas gelangen und in mysteriösen Fällen ermitteln: Wer entführte die Frau Jakob Fuggers? Wie starb Kleopatra wirklich? Was geschah während der Fußball-WM 1954? Passend zu den Olympischen Spielen in diesem Jahr, las der Jugendbuchautor aus „Falsches Spiel in Olympia“ vor und wusste die Schüler zu begeistern. Sie „stürzten“ sich gemeinsam mit den Zeitdetektiven in eine spannende und gefährliche Reise in die Vergangenheit. Eine Geschichte die Spaß machte, eine clevere Kombination aus Abenteuergeschichte mit Geschichtswissen. Obenauf mit spannenden Sachinfos und Comic-Illustrationen, die Hintergründe der genau recherchierten historischen Ereignisse und Fakten erläutern. Nach der Lesung mit Stopp auf dem höchsten Spannungsbogen konnten die Schüler Fragen stellen und erfuhren, dass die Bilder von einem Illustrator stammen, das Schreiben für ein Buch zirka zehn Tage dauere, aber die wichtigen Schritte für eine Idee und einen Schreibplan vorausgehen. „Die meiste Arbeit liegt in der Recherche“, erzählte der Jugendbuchautor, der bis Ende 2011 als gelernter Reporter tätig war. Zehn Bücher pro Jahr kommen aus seiner Feder. Das außerschulische Bildungsangebot ist von „Bayern liest e. V.“ unterstützt worden.
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