veröffentlicht am 12.03.2026

Schule am Martinsberg jetzt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Das Sonderpädagogische Förderzentrum „Schule am Martinsberg“ (kurz SaM) in Naila ist nun eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC). Doch das ist nur der Startschuss für ein tolerantes Klima und Möglichkeit für die Schüler der Mitgestaltung. 
 

Im Rahmen einer Feier in der Schulturnhalle mit 200 Gästen ist die Plakette von der Projektmitarbeiterin vom Bezirksjugendring Oberfranken, Katrin Müller überreicht worden. Sie erinnerte an die Abstimmung der Schulfamilie, Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sein zu wollen und auch an die Grundlage des Projektes: 1. Ich setze mich dafür ein, dass meine Schule nachhaltige Projekte, Aktionen und Veranstaltungen durchführt, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden. 2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, dann wende ich mich dagegen, spreche dies an und unterstütze eine offene Auseinandersetzung, damit wir gemeinsam Wege finden, einander respektvoll zu begegnen. 3. Ich bin aktiv, damit meine Schule jedes Jahr Projekte gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, durchführt. Klar dürfte allen sein, dass die überreichte Plakette kein Zauberstab sei, der sich gegen jede Art von Diskriminierung und Gewalt wendet. Das liegt in der Hand der Schulfamilie, die sich ab jetzt aktiv gegen Ungleichwertigkeitsdenken und Diskriminierungen jeder Art einsetzen will. Daran erinnert das Schild am Schulgebäude nun täglich. Jede Schule braucht für das Projekt auch einen Paten. In Fall der SaM ist es die frühere Schulleiterin Marie-Luise Reif. Sie erinnert an die Verleihung „Respektschule“ mit 1. Bürgermeister Frank Stumpf als „Respektbotschafter“. Das heißt: Respekt, Wertschätzung, Vertrauen, Höflichkeit, Toleranz, Rücksicht und Achtsamkeit sind die Grundlagen für ein friedliches Schulleben. Nun noch eins drauf – Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Die Ehrengäste Regierungsschuldirektor Matthias Müller, Polizeihauptkommissarin Antje Düthorn, Dienststellenleiterin der Polizeiinspektion Naila, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerkes Martinsberg, Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger, Geschäftsführer Marco Schmidt und die Leiterin der stationären Kinder- und Jugendhilfe, Sabine Tunali lobten den Schritt für eine gute Zusammenarbeit und ein tolerantes Schulklima und unterstrichen mit ihrer Anwesenheit zugleich die Wichtigkeit des Startschuss zu einem Selbstverständnis – Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, dem Schritt für ein klares, weit sichtbares Zeichen. 1. Bürgermeister und in Personalunion stellvertretender Landrat Frank Stumpf unterstrich, dass die Auszeichnung für die Schule, auch eine Auszeichnung für die Stadt Naila wie auch den Landkreis Hof sei. „Schüler dieser Schule leben Schule ohne Rassismus und Schule mit Courage schon längst. Wir Erwachsenen sind diejenigen, die darauf achten müssen, dass auch wir diesen Gedanken weitertragen.“ 

 

Auch warb Stumpf wie die anderen Grußwortredner für eine gelebte Nachhaltigkeit. Schulleiter Christopher Schädla hatte eingangs an die verschiedenen Workshops zum Projekteinstieg erinnert, den verschiedenen Akteuren und Unterstützern gedankt, insbesondere den Lehrkräften Katja Rauch, Ulrike Rangott und Thea Wurzbacher, die für alle Gäste ein internationales deftig-süßes Büfett auftischten. Der Chor „Omas gegen rechts“ unterstützt von Schülern mit Percussion wie auch die Schüler der Diagnose-Förderklasse mit dem Lied „Im Land der Blaukartierten“ umrahmten die Veranstaltung musikalisch.

 

Foto: Stolz halten die Schülersprecher Ryan und Alina die Plakette in der Hand – Startschuss für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Im Bild (von links) Projektmitarbeiterin vom Bezirksjugendring Oberfranken, Katrin Müller, 1. Bürgermeister Frank Stumpf, Polizeihauptkommissarin Antje Düthorn, Dienststellenleiterin der Polizeiinspektion Naila, Geschäftsführer vom Diakoniewerk Martinsberg Marco Schmidt, Schulleiter Christopher  Schädla, Vorstandsvorsitzender vom Diakoniewerk Martinsberg Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger, die Patin des Projektes Marie-Luise Reif, Schulsozialarbeiterin Stefanie Rühr und Regierungsschuldirektor Matthias Müller.

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