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29.11.2018

200 Jahre Stadtrechte - 675 Jahre urkundliche Erwähnung Naila - Neuer Bildband über die Stadt Naila ist erschienen

Aus Anlass der ersten urkundlichen Erwähnung Nailas hat die Stadt Naila einen Bildband über die Stadt Naila in Auftrag gegeben. Der Fotograf Reinhard Feldrapp hat Bildmaterial zusammengestellt, welches Geschichte und Geschichten der Stadt widerspiegeln. 
Das Buch zeigt Aufnahmen der Frankenwaldstadt, darunter Fotos, die noch nie veröffentlicht wurden. Die Texte wurden von Roderick MacInnes ins Englische übersetzt.
 
Das Werk ist ab sofort zum Preis von 30 Euro im Buchhandel erhältlich und kann auch im Rathaus Naila, Zimmer 11 und in der Tourist-Information im Bahnhof Naila erworben werden.  
 
Bei der offiziellen Vorstellung des Buches im Museum Naila dankte der 1.Bürgermeister der Stadt Naila, Frank Stumpf, dem „Frankenwald-Fotografen“ dafür, dass er unsere Stadt Naila seit vielen Jahren so vortrefflich bildlich festhält und auch die Aufnahmen seines Vaters aufbewahrt. „Ein Bild sagt oft mehr als 1000 Worte“. Ein ausdrücklicher Dank ging auch an Herrn Roderick MacInnes, der die Texte im Bildband ins Englische übersetzte.  
 
1. Bürgermeister Stumpf blickte bei der Vorstellung auch auf die Geschichte der Stadt Naila zurück.  
So tauchte zum ersten Mal ein Dorf zu „Neulins“ im Jahr 1343 offiziell in einem Schriftstück der Vögte von Weida auf. Naila ist den folgenden Jahren in Urkunden oft erwähnt und als Dorf bezeichnet worden. Es muss für damalige Verhältnisse recht groß gewesen sein. Im Jahr 1435 wird eine St. Veits Kirche benannt, die als Vorgängerbau der Stadtkirche galt. 1454 erhielt Naila das offizielle Stadtwappen. 1792 kommt Naila mir dem Markgrafentum Bayreuth an das Königreich Preußen. Seit 1810 gehört Naila zu Bayern. 1818 wurde Naila zur Stadt. 1862 hielt ein Flächenbrand die Stadt in Atem. Naila wurde wieder aufgebaut und 1880 setzte man die Industrie-Produktion von Schuhen und Textilien ein.Man kann sagen, dass Naila zum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts das herausragende wirtschaftliche Zentrum im Frankenwald gewesen ist. Diese zentrale Funktion eines Mittelzentrums hat die Stadt noch heute inne.  
 
Zum Abschluss seines Rückblicks zitierte der erste Bürgermeister Frank Stumpf mit Robert Strobel einen seiner Amtsvorgänger: „Höhen und Tiefen haben in der Geschichte unserer Stadt nicht nur unsere Vorfahren, sondern auch wir erlebt. Höhen werden sicher auch manchen beflügeln, neue Ideen zur Fortentwicklung Nailas zu entwickeln. Mögen aber auch die Tiefen von tatkräftigen und mutigen Frauen und Männern zum Wohle der Menschen dieses Gebietes gemeistert werden. Möge allzeit, wie in der Vergangenheit, Gottes Segen auf unserer Stadt ruhen“.