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05.09.2019

Ein E-Auto für den Bauhof Naila - Mit gutem Beispiel voran geht die Stadt Naila in der Ersatzbeschaffung und kaufte ein E-Fahrzeug, einen Renault Kangoo II Z.E. Maxi

Naila - Leise, für manche schon fast zu leise, schnurrt das neueste Exemplar im Wagenpark des städtischen Bauhofes heran. Kein Motorengeräusch ist zu vernehmen, denn der Renault Kangoo II Z.E. Maxi wird nicht mit Benzin oder Diesel, sondern mit Strom betrieben. Stellvertretender Bürgermeister Adolf Markus erinnerte an den im Frühjahr gefassten Beschluss des Stadtrates und die bewusste Entscheidung für ein E-Auto als dringend notwendige Ersatzbeschaffung des 17 Jahre alten Citymobil Fiat Scudo.

"Wir wollen mit Vorbildwirkung hinsichtlich des Klimaschutzes agieren", betonte Adolf Markus und auch, dass das Fahrzeug täglich im Einsatz sein wird und zwar als Transportfahrzeug für die Bauhofbediensteten von Schreiner bis Maler wie auch andere Gewerke. Bereits im Vorfeld ist im Bauhofgebäude eine so genannte Wallbox (Ladestation) durch die Firma FEG installiert worden, um das aufladen über Nacht zu ermöglichen. "Der Akku sollte dann für den Tag ausreichen." 2000 Euro schlugen für die Ladestation zu buche und die Kosten für das E-Auto, geliefert vom Autohaus Grüner im thüringischen Bad Lobenstein, betragen 32860 Euro. "Durch die 50 Prozent durch das Förderprogramm Investive Klimaschutzmaßnahme/Elektro-Auto des Landratsamtes Hof im Rahmen der interkommunalen Kooperationsvereinbarung von elf Kommunen des Landkreises liegt der Eigenanteil der Stadt bei nur rund 16500 Euro", erläutert die Projektleiterin Sonja Pößnecker und berichtet von der Begleitung vom Klimaschutzmanager des Landkreises Hof Christian Rank und Unterstützung durch das Leader-Projekt "E-Lenker sind Zukunftsdenker". Das neue Bauhoffahrzeug hat 60 PS oder in diesem Fall besser 44 kW und bringt es auf 130 Stundenkilometer.