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28.02.2019

Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Naila: Keine Preiserhöhung für Balkonblumen

75 Mitglieder zählt der Nailaer Obst- und Gartenbauverein und damit ein Mitglied weniger zum Vorjahr. „Wir hatten leider einen Todesfalls zu verzeichne“, informierte Vorsitzende Daniel Ehrenberg und listete eine stattliche Anzahl an Terminen sowie Aktivitäten mit und durch Mitglieder im vergangenen Jahr auf, beginnend mit dem Besuch einer starken Abordnung des Neujahrsempfangs der Stadt Naila über Arbeitseinsätze an der Streuobstwiese, die Ausgabe von Balkonblumen bis hin zur Teilnahme am Nailaer Wiesenfest sowie  am Hofer Umwelttag. „Zudem besuchten wir 15 Geburtstagsjubilare.“ Ehrenberg bat um Mitgliederwerbung und stellte fest, dass der Verein eine hohe Altersstruktur hat. „Auch wenn im vergangenen Jahr mehr Helfer bei den Arbeitseinsätzen mit anpackten, können wir gut mehr gebrauchen, denn je mehr Hände bescheren ein schnelleres Ende.“ Der Vorsitzende erinnerte, dass der Obst- und Gartenbauverein mit den Blumenkästen an der Brücke am Bahnhof zur Ortsverschönerung beiträgt und dankte zugleich dem städtischen Bauhof für die Übernahme des regelmäßigen Gießens. Beim Mannschaftsmuckturnier belegte die beiden Teams des Obst- und Gartenbauvereins den neunten und den 21. Platz. „Als Ausrichter in diesem Jahr agiert der Sieger des Vorjahres und somit der CSU-Ortsverband, der am 23. März in den Saal unter der katholischen Kirche einlädt“, informierte Daniel Ehrenberg und dankte der Stadt für die gute Zusammenarbeit und den Mitgliedern für das Engagement. Kassier Hans-Jürgen Hagen gab „kurz und schmerzlos“ einen Einblick ins positive Zahlenwerk und sprach von einem finanziell gut aufgestellten Verein, was Kassenprüfer Tino Kießling bestätigte. 1. Bürgermeister Frank Stumpf betonte, dass der OGV aktiv in Naila agiere. „Aber von 140 registrierten Nailaer Vereinen gestalten wohl nur 50 bis 60 ein tatsächliches aktives und nachhaltiges Vereinsleben“, sagte Stumpf und stellte fest, dass es für eine funktionierende Vereinsstruktur Menschen braucht, die mit gestalten. „Aber leider fehlt vielen der Nachwuchs und das stimmt nachdenklich, da die Vereine das gesellschaftliche Zusammenleben gewährleisten.“ Weiter merkte Stumpf an, dass man erst bemerkt,  wenn etwas fehlt und es dann schon zu spät ist. „Das können die Blumen an der Brücke beim Bahnhof sein und wenn sie fehlen, dann ist es schon zu spät“, unterstrich Stumpf, der von der Wichtigkeit einer richtigen Vereinsstruktur sprach und einer funktionierenden Vorstandschaft, die mitreißen kann, neue Mitglieder motiviert und gewinnt. Er dankte zudem für jede Hand, die zur Gestaltung der Stadt beiträgt. „Die Obstwiese wird mit dem neuen vorbeiführenden Radweg sicherlich noch mehr wahrgenommen und die Blumenkästen an der Bahnhofsbrücke sind ein Hingucker“, so 1. Bürgermeister Stumpf. Mitglied Alfred Neumeister erinnerte an das Volksbegehren rettet die Bienen und appellierte, dass hier die Vereine zusammenarbeiten sollten und auch Schülerinnen und Schüler mit ins Boot geholt werden sollten. „Wir müssen Signale setzen und etwas für unsere Natur tun.“ Die Anregung vom Vorsitzenden den Betrag für die Balkonblumenpflanzen um fünf Cent anzuheben fand keinen Zuspruch. „Wir sollten den diesjährigen Verkauf abwarten und schauen, ob wieder ein Minus entsteht“, merkte zweiter Vorsitzender Erwin Rank an. Schriftführerin Nicole Kießling legte dar, dass man den Verkauf für ein Plus in der Kasse mache und nicht um Minus einzufahren. „Für ein Minus möchte ich mich auf Dauer nicht engagieren.“ Nach dem Verkauf soll bei der nächsten Sitzung dann entschieden werden.