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29.01.2020

Neues Leben in der Nailaer Innenstadt: Das WEKA-Gebäude wird zum Bürger- und Familienzentrum umgebaut

Die Nailaer Innenstadt erhält mit der Sanierung und Umnutzung des ehemaligen WEKA-Gebäudes einen attraktiven Anlaufpunkt. 1. Bürgermeister Frank Stumpf und Architekt Jürgen Hoffmann stellten dem Bau- und Grundstücksausschuss in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung die Entwurfsplanung zur Sanierung und Umnutzung des WEKA-Gebäudes vor.

Im Nutzungskonzept für das Bürger- und Familienzentrum werden folgende Einrichtungen vorgesehen:

  • Im Erdgeschoß wird das Museum und die Familienbibliothek untergebracht
  • Im Obergeschoß werden ein Bürgerbüro mit interkommunalem Standesamt und zweimultifunktionale Bürgersäle mit großem Foyer Platz finden
  • Im Dachgeschoß werden ein Multifunktionsraum sowie Archiv- und Museumsdepoträume entstehen
  • über mehrere Stockwerke wird zukünftig der Fluchtballon präsentiert


1. Bürgermeister Frank Stumpf teilte dem Gremium mit, dass die Gesamtkosten des Projekts mit insgesamt rund 5.700.000,00 € angesetzt sind. Hiervon sind rund 5.000.000,00 € förderfähig. Hiervon werden von der Regierung von Oberfranken 90 % gefördert, rund 4.500.000,00 €. Dieser Höchstfördersatz ist nur deswegen möglich, weil die Stadt Naila im Programm „Förderoffensive Nordostbayern“ zum Zuge kommt, bilanziert der 1. Bürgermeister.

Die Vorstellung des Konzepts habe die Regierung von Oberfranken überzeugt, berichtet 1. Bürgermeister Frank Stumpf. Er zitiert eine Passage des Zuwendungsbescheides der Regierung, in dem ausgeführt wird: „Die Nachnutzung des ehemaligen WEKA-Kaufhauses stellt ein Musterbeispiel für eine zukünftige, erfolgreiche Stadtsanierung dar.“

Zudem wird angestrebt, den Eigenanteil der Stadt Naila von 1.200.000,00 € an der Investitionssumme zu reduzieren. Zusätzliche Fördermittel sollen von der Oberfrankenstiftung, LEADER und der Landesfachstelle für Bibliotheken akquiriert werden, so 1. Bürgermeister Frank Stumpf.