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22.10.2020

UNO-Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung

Der 17. Oktober ist seit 1992 durch die Vereinten Nationen offiziell als „Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut“ anerkannt. In aller Welt setzen sich Menschen dafür ein, damit an diesem Tag diejenigen Personen ihre Stimme erheben können, die die Armut an den Rand der Gesellschaft drängt. Indem sie sich ihrer Hoffnung auf eine gerechtere Gesellschaft anschließen, tragen sie mit ihnen dazu bei, dass diese Hoffnung Wirklichkeit wird. In diesem Jahr stand der Tag unter dem Motto „Gemeinsam soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz erreichen". In Naila wurde der Tag bereits zum siebten. Mal begangen. Projektleiterin Pfarrerin Anette Rodenberg hatte dafür in der Turnhalle der Freien Turner Naila wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Als Referenten kamen Birgit Schreier (Umwelt- und Erlebnispädagogin des Bundes Naturschutz) und Veterinärarzt Dr. Hermann Meiler, der über die globalisierten Agrarmärkte als eine der Ursachen für Armut und Migration referierte. Marie-Luise Reif, die Rektorin der Schule am Martinsberg, stellte die Schule und ihre Beiträge zum Klimaschutz vor.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung mit verschiedenen Gesangsbeiträgen und den melodischen Klangschalen von Katja Stölzel-Sell. Der 2. Bürgermeister der Stadt Naila, Jörg-Steffen Höger war mit dem 3. Bürgermeister Daniel Hohberger gerne der Einladung gefolgt. Höger stellte in seinem Grußwort die Ziele dieses Tages vor und machte auf die Wichtigkeit des Klimaschutzes aufmerksam.

Grußworte sprachen daneben auch Klaus Adelt als Mitglied des bayerischen Landtags, die weitere stellvertretende Landrätin Annika Popp, der 2. Vorsitzender des Bundes Naturschutz Kreis Hof, Lars Kummetz, Dr. Marie Rose-Blunschi vom ATD Vierte Welt Schweiz und Hans-Jürgen Dommler. Von der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes waren Christian Dill und Björn Müller-Dill gerne nach Naila gekommen.